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“S-T-I-C-K a T-R-I-C-K 2011” – Snowboard Railbattle im K.O.-System

Sonntag, 12. Februar 2012 im Mojopark/ Blombergbahn, Bad Tölz

 Der Railbattle im H-O-R-S-E Format geht in die 5. Runde. „Der STICK a TRICK“ im Mojopark hat sich allgemeiner Beliebtheit erfreut und somit etabliert. In diesem Jahr treten in der neuen Kategorie „Shop Battle“ auch die Teamrider der Boardshops aus der Region gegeneinander an. Dickste Action steht also auf dm Programm. Natürlich darf auch wieder jede/-r Snowboader/-in am Kampf auf den Obsatcles teilnehmen.

Diesmal winken neben fetten Sachpreisen  insgesamt € 500,00 Preisgeld! 

Hier die Kurzversion: 

-          ca. 10 Gruppen mit 5 Ridern batteln im Funpark

-          der erste Rider darf sowohl das Obstacle als auch den Trick bestimmen

-          der zweite Rider muss an demselben Obstacle denselben Trick nachmachen

-          anschließend folgen Rider 3, 4 und 5

-          der erste Rider legt solange die Tricks vor bis er stürzt oder den angekündigten Trick nicht vollzieht

-          wird der vorgegebene Trick nicht nachgemacht, erhält der Rider einen Strafpunkt

-          nach 5 Strafpunkten scheidet der Rider aus

-          der übrig gebliebene Rider kommt in die nächste Runde

-          im Finale stehen sich 2 Rider gegenüber, einer gewinnt!

Los geht’s am Sonnstag, den 12.02.2012 ab 10:00 Uhr mit der Anmeldung. Bis 11:00 Uhr kann sich im Park eingejibbt werden.

Der „S-T-I-C-K a T-R-I-C-K“ Contest läuft dann in 3 Durchgängen bis ca. 16:00 Uhr. Musik, Barbecue und diverse Specials bilden tagsüber den angemessenen Hintergrund zum Contest. Die Siegerehrung und der After Contest Chillout findet im Anschluss mit fettem Sound und Rahmenprogramm an der Schneebar statt.

Zu gewinnen gibt es reichlich Stuff von NITRO, PROTEST, HOT-ZONE.TV, ALPAMARE,  POW, BERN (Worst Slam Award). Als Hauptgewinn bei den Herren winken € 150,00 Preisgeld, beiden Mädels ebenso € 150,00 beim Shop-Battle sogar satte € 200,00!

 

 

Stick 2010 Pics: Schrader

rider: steve kröll @ stick a trick08 pics: flo jäger

 

TIMETABLE

10:00 - 11:00 Uhr                                Anmeldung 

11:00 – 11:30 Uhr                               Riders Meeting + Park Check + Warm Up

11:30 – 13:30 Uhr                               Railbattle Runde 1

13:30 – 15:30 Uhr                               Railbattle Runde 2

15:30 – 17:00 Uhr                               Railbattle Finale

ca. 17:30 Uhr                                     Siegerehrung / Pricegiving

Siegerehrung an der Blombergtenne

 

1. Idee 

Im Sommer 2007 kam uns bei einer Skateboardsession die zündende Idee: Warum nicht das gängige und allseits beliebte „Game of S-K-A-T-E“ auf die Piste bzw. in den Funpark verfrachten?

Wer das "Game of S-K-A-T-E“ kennt, der kann sich vorstellen, dass dies im Schnee ebenso funktioniert wie auf Asphalt, Street oder Ramp. Für diejenigen, denen es noch nichts sagt, werden Ablauf, Regelwerk und die Geschichte des „Spiels“ in den folgenden Absätzen näher gebracht.

 

2. Geschichte des Originals „Game of S-K-A-T-E“

Eigentlich geht die Erfindung des Spiels auf ein Basketball Backyard Spiel zurück, das englisch “Game of  H-O-R-S-E“ heißt. Es handelt sich um ein Spiel für mindestens zwei Spieler. Eine Beschränkung der Spielerzahl gibt es nicht. Der erste Spieler wirft den Ball von einer von ihm gewählten Position in den Korb und der nächste Spieler muss genau von der gleichen Position ebenfalls in den Korb treffen. Trifft er nicht so erhält er den ersten Buchstaben „H“. Anschließend ist der dritte Spieler an der Reihe. Entweder trifft er von der genannten Position oder er erhält ebenfalls den Buchstaben „H“. Sind alle Spieler an der Reihe gewesen kann der erste Spieler eine neue Position bestimmen und legt wieder vor. Verfehlt der Vorgeber den Korb, so muss er sich hinten anstellen und der nächste Spieler kann eine neue Position wählen. Dies läuft solange bis einer der Spieler durch Verfehlen des Korbes die Buchstabenfolge „H-O-R-S-E“ erreicht hat und somit ausscheidet. Am Ende bleibt ein Spieler übrig.

Im Bereich Skateboarding wurde das Spiel in den 70er Jahren aufgegriffen und in „Game of S-K-A-T-E“ bzw. „S-K-A-T-E“ umbenannt. In den 80er Jahren wurde es auch im Street Skateboarding angewendet und findet sich in den 90er Jahren sogar in Computerspielen wie „Tony Hawk Pro Skater“ wieder.

Im Prinzip läuft es ähnlich ab. Ein Skater gibt einen Trick vor, den er vorher ankündigen muss. Steht er diesen Trick so muss der nächste Skater denselben Trick nachmachen. Schafft er dies nicht, so erhält er den ersten Buchstaben „S“. Anschließend ist der dritte Skater an der Reihe den vorgegeben Trick zu stehen usw. Steht der Vorgeber den Trick nicht, so muss er sich hinten anstellen und der nächste Skater ist an der Reihe einen neuen Trick vorzugeben. Dies läuft dann analog bis einer der Skater die Buchstabenfolge „S-K-A-T-E“ erreicht hat und somit ausscheidet. Am Ende bleibt wieder der Skater übrig, der die wenigsten Buchstaben hat und somit gewonnen hat.

Die Tricks müssen sowohl vom vorgebenden als auch vom nachmachenden sauber gestanden sein, d.h. keine Hand am Boden, beide Füße auf dem Board und nach dem Trick muss weitergefahren bzw. sicher gestanden werden können.

Das „Game of S-K-A-T-E“ ist ein beliebter Zeitvertreib unter den Skatern, dient auf der einen Seite als Aufwärmtraining und auf der anderen Seite zur Verbesserung der Fähigkeiten. Es hat sich in den letzten Jahren weltweit etabliert und wurde von der Skateschuh Firma „es“ in eine offiziellen Wettkampfserie verwandelt.

Soweit zur Geschichte und zum Regelwerk des Originals.

 

3. „S-T-I-C-K a T-R-I-C-K“ Ablauf und Regeln

 

3.1   Anzahl der Rider

Beim „S-T-I-C-K a T-R-I-C-K“ gibt es eine beschränkte Anzahl an Ridern, damit eine schnelle Abfolge der Tricks gewährleistet ist und sich die Durchgänge nicht zulange hinziehen.

Es bestehen feste Gruppen aus fünf Snowboardern.

Es treten jeweils fünf Rider gegeneinander an, die jeweils aus der gleichen Altersklasse stammen. Bei Snowboardern wird darauf geachtet, dass die Gruppe die gleichen Stance (Goofy, Regular) haben.

Die Reihenfolge der Rider wird mit dem Handspiel „Schere, Stein, Papier“, auch als „Schnick, Schnack, Schnuck“ bekannt, ermittelt.

 

3.2 Trickvorgabe

Der erste Rider darf sowohl das Obstacle als auch den Trick selbst bestimmen.

Der Trick muss vorher genannt werden und auch so ausgeführt werden.

 

3.3  Nachmachen

Der zweite Rider muss an demselben Obstacle denselben Trick nachmachen. Anschließend folgen Rider 3, 4 und 5.

Kein Rider wird gezwungen Tricks nachzumachen, die er nicht beherrscht und sich mit der Durchführung des Tricks gesundheitlich in Gefahr bringen würde! Jeder Rider kann das Nachmachen des vorgegebenen Trick verweigern. Hiermit gesteht er dann ein, dass der Trickvorgeber eben besser ist und wie in Wettkämpfen üblich eine bessere Platzierung verdient hat!

 

3.4   Wechsel der Trickvorgabe

Der erste Rider legt solange die Tricks vor bis er stürzt oder den angekündigten Trick nicht vollzieht. Er muss sich dann hinten anstellen. Er erhält hierfür keinen Buchstaben (Strafpunkt).

In diesem Fall rückt nun der nächste Rider auf die Position des Vorgebers. Er darf ein neues Obstacle bestimmen und nach Ankündigung den ersten Trick vorgeben.

 

3.5  Erhalt von Strafpunkten / Buchstaben, Ausscheiden

Jeder Rider erhält am Anfang der Spielrunde einen Spielpass mit dem festgelegten Wort, welches die Buchstabenfolge der Strafpunkte vorgibt. Z.B. „S-N-O-W“ Diese werden dann von den Judges abgestempelt, angestrichen.

Wurde ein Trick vorgegeben und einer der nachfolgenden Rider konnte diesen nicht nachmachen, stürzt oder verweigert die Durchführung, so erhält dieser einen Strafpunkt / Buchstaben.

Sobald ein Rider in diesem Fall vier Strafpunkte erhalten hat, also das Wort S-N-O-W komplett ist, scheidet dieser aus der Gruppe aus.

Der nächste Rider rückt in der Reihenfolge auf dessen Platz nach.

 

3.6   Qualifikation für weitere Runden / Finale

Die jeweils übrig geblieben Rider aus einer Gruppe qualifizieren sich für die nächste Runde. Es werden so viele Runden gespielt bis sich zwei direkte Kontrahenten gegenüberstehen und somit das Finale unter sich ausfahren. 

 

4. Judging

Jede Gruppe erhält einen erfahrenen und gewissenhaften Snowboarder als Judge, der die Gruppe für die Dauer des Durchgangs begleitet.

Dies macht mehr Sinn als an jedem Obstacle einen Judge sitzen zu haben.

Jeder Rider erhält anfangs einen Spielpass, auf dem die festgelegte Buchstabenfolge der Strafpunkte (z.B. S-N-O-W) abgedruckt ist. Sobald ein Rider den vorgegebenen Trick nicht steht, stürzt oder den Trick verweigert, knippst der Judge einen Buchstaben vom Riderpass. Angefangen bei S und endend mit vierten misslungenen Nachmachen beim W.

Die Judges haben darauf zu achten, dass der Trick vom Vorgeber angekündigt wird. Dieser Trick dann so ausgeführt wird uns sauber gestanden ist. Diese Kriterien gelten ebenfalls bei den Ridern, die den Trick nachmachen müssen.

© DaHanson 2007